Kyrgyzstan
Diese ehemalige Sowjetrepublik Mittelasiens liegt im Tien Schan-Gebirge. Über 90 % der Fläche liegen über 1500 m NN. Atemberaubend schön, unverbraucht und vielfältig ist sind die Landschaften des Tien Schans. Eine Besonderheit ist der Issyk-Kul-See, ein riesiger Hochgebirgssee (200 km Länge), welcher seit einigen Jahren zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. In diesen Bergen trifft man heute noch auf die seltenen Schneeleoparden und Marco-Polo-Schafe. Das Land ist eines der wenigen Regionen der ehemaligen UdSSR, in der noch alte Traditionen weiter gepflegt werden. Hier existiert noch echtes Nomadentum: Wie seit Jahrhunderten ziehen im Frühjahr die Kirgisen mit ihren riesigen Schaf- und Pferdeherden auf die Hochweiden und stellen ihre Jurten auf. Überall im Land findet man Zeugen der Seidenstraße, welche auf verschiedenen Routen durch das Land führte und viele architektonische Kleinode, wie das Minarett von Özgen und die steinerne Karawanserei von Tasch-Rabat, hinterließ. Kyrgyzstan ist ein ideales Land für Trekking-, Reit-, Rafting- und Kulturstudienreisen. Die Reisesaison geht von April bis Oktober, wobei vor allem der Zeitraum von April bis Juni und die Monate September und Oktober besonders empfehlenswert sind. Im April-Juni sind die Steppen und Täler noch saftig grün und es ist noch nicht so heiß. Im September-Oktober sind die Temperaturen nach dem heißen Sommer ebenfalls wieder angenehm warm und die interessante Zeit der Ernte beginnt (besonders Wassermelonen-, Reis-, Tabak- und Walnußernte).
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