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Pferdetrekking zum Song Köl und Kulturstudien am Issyk Kul
Reiten (15 Tage)
Es gibt keine bessere Art, sich in den Bergen des Tien Schan fortzubewegen, als auf dem Rücken der kirgisischen Pferde. Wir erleben hautnah das Leben in den herrlichen Bergen und an den azurblauen Seen Kirgisiens und begegnen an der Grenze der Zivilisation den einheimischen Nomaden auf Augenhöhe. Wir erfahren viel über ihre jahrhundertealten Traditionen, die sie sich bis heute bewahrt haben. Die Pferde für unsere Tour sind von einem sehr erfahrenen Familienbetrieb hervorragend für Trekkingtouren ausgebildet und angenehm zu reiten. Nach der Reittour schließt sich eine viertätige Kulturstudienreise an.
| Ziel: |
Kyrgyzstan |
| Reiseart: |
Reiten (-) |
| Termine: |
frei wählbar von Mai bis September 2010
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| Kosten: |
ab 900 EUR (2 - 12 Pers.) |
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Studententarif: |
- |
| Anmerkungen: |
Preisstaffel (Preis pro Person):
2 Personen 1300 EUR
3 Personen 1140 EUR
4 Personen 1000 EUR
5 Personen 960 EUR
6 Personen 930 EUR
10 Personen 900 EUR
Hinweise:
- eigenes Zelt, Schlafsack, Isomatte erforderlich
-Zelt kann auch vor Ort gemietet werden
- Man sollte zu mindestens 1 Jahr Reiterfahrung besitzen.
Charakter der Tour:
- 8 reine Pferdetrekkingtage
- Schwierigkeitsgrad: mittel
- kirgisische Pferde sind sehr ruhig und robust und bestens an das Hochgebirge gewöhnt
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| Leistungen: |
- 4x Gästehaus, 2x Jurte, 7x Zelt
- Vollverpflegung
- alle Eintrittsgelder
- deutschsprachige Tourenleitung
- sehr gut ausgebildeter Dolmetscher (deutsch-russ.)
- alle Transportleistungen
- Unterstützung bei der Flugbuchung und Visabeschaffung
Während des Pferdetrekking:
- erfahrener Giude
- Koch
- 1 Pferdebetreuer für 1 - 6 Pferde
- Pferd zum Transport von Küchenausrüstung und Proviant
- Küchenausrüstung
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| Nicht enthalten: |
• Flug (ab 650 EUR)
• Visum (ab 40 EUR)
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| Teilnehmerzahl: |
2 - 12 |
Reisebeschreibung:
1. Tag: Anreise
Abflug in Deutschland mit AEROFLOT (eine andere Fluggesellschaft ist ebenfalls möglich). Die reine Flugzeit beträgt ca. 6 Stunden. Nach einer Zwischenlandung in Moskau kommen Sie am Morgen des nächsten Tages an. Der Zeitunterschied beträgt 4 Stunden.
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2. Tag: Beginn der Tour
Am Morgen Ankunft am Flughafen von Bischkek. Sie wir von uns am Flughafen abgeholt. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Zentrum der Hauptstadt geht es ins Gästehaus, wo man sich etwas ausruhen kann. Gegen Mittag werden die Sachen für die Tour gepackt und wir fahren zum Ausgangspunkt der Tour (ca. 20 km), welches sich im malerischen Alamedin Tal befindet. Unser Trekking beginnt am Fuße des Kirgisischen Alatoo. Der Kirgisische Alatoo ist ein 450 km langer Gebirgszug und gehört zum Gebirgssystem des Tien Schan. Er befindet sich direkt vor den Toren Bischkeks. Ü: Zelt am Flußufer des Alamedin
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3. Tag: Unterwegs im Alamedin Tal
Nachdem wir unser Gepäck, Küchenausrüstung und Proviant verstaut haben, kann es losgehen. Unser kirgisischer Guide, welcher jeden Winkel des Tien Schan kennt, wird sie sicher führen. Wir reiten das Gebirgstal des Alamedin hinauf. Wir reiten den Alamedin aufwärts. Bekannt ist das Tal für seine schönen Wacholderwälder. Unser Lager schlagen wir am Flußufer auf (2900 m NN). Ü: Zelt am Flußufer des Alamedin
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4.Tag: Über den Alamedin-Paß
Unsere heutige Etappe führt über den Alamedin-Paß (3900 m NN). Der Aufstieg ist etwas beschwerlich, jedoch wird man dann auf dem Paß mit einen herrlichen Panoramablick belohnt. Bei guter Sicht sieht man die Eisriesen des Kirgisischen Alatoo, wie z. B. den Pik Korona (4855 m NN). Wir steigen den Paß hinab und kommen im Flußtal des Wostotschnyj Karakol an. Ü: Zelt am Flußufer
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5. Tag: Unterwegs im Tal des Wostotschnyj Karakol
Nach dem Frühstück folgen wir dem Wostotschnyj Karakol flußabwärts. Der Fluß trennt den mächtigen Gebirgskette des Kirgisischen Alatoo von dem Kara Mojnok Alatoo. Das Tal ist recht abgeschieden, es gibt nur 3 Dörfer. Am Nachmittag erreichen wir Kyzyl-Döbö, welches am Zusammenfluß vom Karakol und Wostotschnyj Seök liegt. Hier wartet unser Begleitfahrzeug auf uns und versorgt uns mit frischen Obst und Gemüse. Am Abend kann man in einer einfachen russischen Banja (ähnlich einer Sauna) den Staub der letzten Tage abwaschen. Ü: Gastfamilie in Kyzyl Döbö
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6. Tag: Unterwegs im Tal des Wostotschnyj Seök
Es geht in den Kara Mojnok Alatoo. Wir überschreiten den Butschuk-Paß (3480 m ü. NN) und erreichen das völlig unerschlossene Flußtal des Wostotschnyj Seök. Hier, in der Abgeschiedenheit des Zentralen Tien Schans, gibt es weder Schotterwege noch schmale Steppenpisten. Mit etwas Glück kann man hier auf Herden der seltenen Sibirischen Steinbocks treffen und auf Nomaden mit ihren Herden. Ü: Zelt am Flußufer des Wostotschnyj- Seök
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7. Tag: Im Kara-Mojnok-Alatoo
Heute reiten wir auf eine Hochebene im Kara-Mojnok-Gebirge. Dieses Gebirge ist wie viele andere Gebirgszüge des Tien Schan touristisch völlig unerschlossen. Es gibt weder Gästehäuser, Skihütten oder markierte Wanderwege. Nach einer leckeren Mittagspause geht es weiter bergauf. Hier befindet sich auf der Hochebene Sandyk-Terskej der malerische Sary-Köl-See (3307 mm NN). Dort kann man rastende Wasservögel, wie z. B. die seltenen Rostgänse und Bartgeier beobachten. Ü: Zelt am See
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8. Tag: Im Dshumgal-Tal
Wieder steht uns ein Tag durch die menschenleeren Weiten des Tien Schans bevor. Die Bilder mit schroffen Bergmassiven, alpinen Wiesen und Hochgebirgssteppen werden lange im Gedächtnis bleiben. Der Tag dient dem Abstieg aus dem Kara-Mojnok-Gebirge. Wir folgen dem Lauf des Sanydykty und erreichen das Tal des Oktorkoj (2400 m NN). Von dort aus geht es über einen kleinen Paß (2685 m NN) ins Dshumgal Tal. Ziel ist das Dorf Dshumgal (22200 m NN), welches im gleichnamigen Dshumgal-Tal liegt. Ü: Zelt
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9. Tag: Song-Köl-Gebirge und Paß Kara-Kyja
Von Dshumgal aus queren wir die letzte Gebirgskette, den Song Köl Alatoo. Wir reiten auf abenteuerlichen Pfaden entlang, welche die Nomaden zum Viehtrieb benutzen. Höhepunkt ist
heute der Paß Kara Kyja (3321 m ü. NN). Nach dem Paß erfolgt der kurze Abstieg zum Song Köl (3016 m ü. NN) Ü: Zelt
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10. Tag: Am Song Köl See
Der Song Köl ist der zweitgrößte See in Kyrgyzstan. Eingebettet in die rauhen Gebirgsketten des Zentralen Tien Schans liegt er auf einer Syrte (kirg.: Hochebene). Hierher treiben die kirgisischen Nomaden seit Jahrhunderten ihre Schaf- und Pferdeherden zur Sommerweide. Wir reiten heute im Uferbereich entlang. Ziel sind die Jurten einer befreundeten Nomadenfamilie. Hier können wir die Gastfreundlichkeit der Kirgisen erleben. Für viele ist eine Nacht in der legendären und uralten Behausung der Nomaden ein echtes Erlebnis. Ü: Jurte
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11. Tag: Filzkunst und Fahrt zum Issyk Kul
Wir fahren zum Issyk Kul See und nach Karakol (340 km). Wir werden den ganzen Tag im Fahrzeug unterwegs sein. Unterwegs legen wir einen Stop in Kotschkor ein. Der Höhepunkt des Tages ist ein kleiner Familienbetrieb, wo traditioneller Silberschmuck, die berühmten Filzteppiche und Gewänder hergestellt werden. Von Kotschkor sind es noch 50 km bis zum Issyk Kul. Er ist der größte Hochgebirgssee der Welt. Der Issyk-Kul-See liegt im gleichnamigen Issyk-Kul-Oblast (Verwaltungsgebiet). Wegen seiner einzigartigen Natur und Landschaft wurde der gesamte Oblast mit dem See im Jahre 2001 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Ü: Gasthaus in Karakol
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12. Tag: Eine Perle Mittelasiens: Karakol
Karakol ist eine einzigartige Stadt und zählt zu den Perlen Mittelasiens. Im Unterschied zu anderen Siedlungen, welche vom russischen Zaren im Mittelasien des 19. Jh. angelegt wurden, findet man in Karakol noch viele Zeugen dieser Zeit. Hier steht die einzige orthodoxe Kathedrale Kirgisiens in Holzbauweise und die berühmte Moschee im Pagodenstil. Viele der alten russischen Blockhäuser, sogenannte Sruby, mit ihren liebevoll gestalteten Fensterläden, sind noch erhalten. Wir besuchen das sehenswerte Przhewalskij-Museum, welches dem großen Zentralasienforscher gewidmet ist. Er stand als erster europäischer Wissenschaftler vor den Toren Lhasas. Abends: Besuch einer kirgisischen Tschajchana (dt.: Teestube). Ü: Gasthaus in Karakol
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13. Tag: Felszeichnungen von Tscholpon-Ata und eine Stadt an der Seidenstraße
Fahrt nach Tscholpon-Ata (180 km) und weiter nach Bischkek (220 km) Direkt bei Tscholpon-Ata befindet sich eines der größten Steinfelder mit Felszeichnungen in Mittelasien. Imposant sind die dargestellten Jagdszenen mit Schneeleoparden und Sibirischen Steinböcken. Über 600 Felszeichnungen gibt es hier zu bestaunen. Danach besuchen wir das Regionalmuseum, welche eine interessante archäologische Abteilung besitzt. Danach folgen wir dem Nordufer des Issyk Kul und fahren durch die malerische Boom-Schlucht. Von hieraus sind es noch 20 km bis Tokmok. In der Nähe von Tokmok befindet sich die historische Stadt Burana, im Mittelalter eine Stadt an der Seidenstraße. Wir schauen uns das Freilichtmuseum mit Zeugnissen der Turkzeit (3. Jh. n. Chr.) sowie die Reste eines Minaretts aus der Karachanidenzeit (11.-13. Jh.) an. Vom Minarett aus hat man einen wunderschönen Blick über das weite Tschuj-Tal und die schneebedeckten Gipfel des Kirgisischen Alatoo. Danach geht es weiter in die Hauptstadt Bischkek, welche wir nach 60 km erreichen. Ü: Gasthaus bei Bischkek
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14. Tag: Stadtbesichtigung Bischkek
Heute steht die Besichtigung der Hauptstadt an. Zuerst werden wir den farbenfrohen Osch-Bazar besuchen. In seinem Gemisch aus Sowjetkultur und Orient gibt es auf dem Bazar viele
interessante Details zu entdecken. Sehenswert sind die Gewürzverkäufer, die Reishändler und
der Kunsthandwerkermarkt. Im Anschluß können wir uns im Zentralen Kaufhaus umsehen
und dem Historischen Museum einen Besuch abstatten. Zu Sowjetzeiten war Frunse die grünste Stadt der UdSSR. Unzählige Parkanlagen lockern das Stadtbild auf und laden zum Flanieren ein. Ü: privates Gasthaus bei Bischkek
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15. Tag: Abreise
Wir nehmen Abschied von Kyrgyzstan. Transfer zum Flughafen Bischkek. Das Flugzeug startet am frühen Morgen und am Nachmittag ist man bereits in Deutschland.
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