Lernen sie auf drei leichten Reittouren verschiedene Regionen Kirgisiens kennen. Die erste Tour ist ein Rundkurs und führt durch die Hochgebirgssteppen am Song köl. Bei der zweiten Tour lernen wir die Region der Syrten und Gletscher kennen. Beim der dritten Trail reiten wir durch die urwüchsigen Taigawälder im Terskej Alatoo.
Dieser Reiturlaub ist für Anfänger (welche noch nie auf einem Pferd gesessen haben) als auch für Reiter, welche eine leichte, ruhige Tour bevorzugen gleichermaßen geeignet. Für Reitanfänger haben wir einen Tag Reittraining eingebaut. Ein umsichtiger Guide und Dolmetscher betreuen sie während des Reitens und geben ihnen die nötige Sicherheit. Ein Koch sorgt für das leibliche Wohl. Neben dem Reittrekking erhalten sie auch einen Einblick in die kirgisische Kultur und uralte Traditionen.
Höhepunkte:
- Reiten in der endlosen Weite der Hochgebirgssteppen am Song Köl
- Schlafen in einer Jurte
- kirgisisches Nomadenleben
- Reittour durch die Taigawälder am Issyk Kul
- Reittour über alpine Wiesen und zu den Gletschern im Terkej Alatoo
- UNESCO-Weltnaturerbegebiet Issyk Kul
- heißen Quellen im Dshuuku Tal und bei Kyzyl Suu
- Jurtenmanufaktur Barskoon
- Burana: Minarett und historische Stadt an der Seidenstraße
- Osch-Bazar, Historisches Museum und Stadtbummel in der Hauptstadt
| Ziel: |
Kyrgyzstan |
| Reiseart: |
Reiten (-) |
| Termine: |
Termine (Individuell, 2-14 Pers.):
frei wählbar von Mai bis Oktober 2010
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| Kosten: |
ab 1360 EUR (2 - 12 Pers.) |
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Studententarif: |
- |
| Anmerkungen: |
Preisstaffel (Preis pro Person):
2 Personen 1800 EUR
3 Personen 1700 EUR
4 Personen 1600 EUR
5 Personen 1530 EUR
6 Personen 1460 EUR
10 Personen 1360 EUR
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| Leistungen: |
- 3x Gästehaus, 3x Jurte, 12x Zelt
- Vollverpflegung und alle Eintrittsgelder
- deutschsprachige Tourenleitung
- sehr gut ausgebildeter Dolmetscher(deutsch-russ.)
- alle Transportleistungen
- Unterstützung bei der Flugbuchung und Visabeschaffung
Während des Pferdetrekking:
- erfahrener Pferdeguide
- Koch
- 1 Pferdebetreuer für 1 - 6 Pferde
- Pferd für Transport der Küchenausrüstung
- Küchenausrüstung
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| Nicht enthalten: |
• Flug (ab 700 EUR)
• Visum (ab 40 EUR)
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| Teilnehmerzahl: |
2 - 12 |
1. Tag: Anreise
Abflug in Deutschland mit AEROFLOT (eine andere Fluggesellschaft ist ebenfalls möglich). Die reine Flugzeit beträgt ca. 6 Stunden. Nach einer Zwischenlandung in Moskau kommen Sie am Morgen des nächsten Tages an. Der Zeitunterschied beträgt 4 Stunden.
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2 Tag: Ankunft
Am Morgen Ankunft am Flughafen von Bischkek. Sie wir von uns am Flughafen abgeholt. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Zentrum der Hauptstadt geht es ins Gästehaus, wo man sich etwas ausruhen kann. Am Nachmittag wollen wir einen Bummel durch die Hauptstadt unternehmen. Ü: Gästehaus in Bischkek
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3. Tag: Burana, die Stadt der Seidenstraße
Fahrt über Tokmok und Kotschkor zum Song Köl (ca. 300 km). In der Nähe von Tokmok befindet sich die historische Stadt Burana, im Mittelalter eine Stadt an der Seidenstraße. Wir schauen uns das Freilichtmuseum mit Zeugnissen der Turkzeit (3. Jh. n. Chr.) sowie die Reste eines Minaretts aus der Karachanidenzeit (11.-13. Jh.) an. Vom Minarett aus hat man einen wunderschönen Blick über das weite Tschuj-Tal und die schneebedeckten Gipfel des Kirgisischen Alatoo. Danach geht es durch die malerische Boom-Schlucht zum Hochgebirgssee Song Köl, welchen wir gegen Abend erreichen. Hier können wir einige Tage die Gastfreundlichkeit unseres Freundes Alymkul genießen. Jedes Frühjahr zieht der mit seiner Familie, seinen Jurte und den Viehherden auf die saftigen Weiden am See. Ü: in Jurten befreundeter Nomaden
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4. Tag: Reitunterricht
Man muß eines vorausschicken: Kirgisische Pferde sind sehr ruhig und leicht zu handhaben. Auch wenn man noch nie auf einem Pferd gesessen hat, so kann man sich auf diese Pferde setzen und einfach losreiten. Besser ist es jedoch, wenn man ein paar praktische Tips erhält und vor der Reittour das Pferd kennengelernt hat. Deshalb haben wir diesen Tag eingebaut. Ihr Guide macht sie Grundlagen und den Besonderheiten kirgisischer Pferde vertraut. Dazu sind am Vormittag und Nachmittag kurze Ausritte im ebenen Gelände geplant. Dolmetscher und Guide begleiten sie dabei und stehen beratend zur Verfügung. Am Nachmittag packen wir unser Gepäck für den nächsten Tag. Auch Küchenausrüstung, Brennholz und Proviant werden vorbereitet. Dieser Tag kann auf ihren Wunsch auch als Reittag verwendet werden, sodaß das Pferdetrekking einen Tag länger dauert. Ü: in Jurten befreundeter Nomaden
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5.-7. Tag: Pferdetrekking
Heute beginnt unser Abenteuer. Nachdem die Ausrüstung verteilt wurde, geht es los. Dabei sind Ausgangs- und Endpunkt unsere Jurten. Bei diesem Rundkurs lernen wir die Abgeschiedenheit und Schönheit der kirgisischen Bergwelt kennen. Dabei geht entlang kleinerer Flüsse, über leichte Pässe. Ein Teil der Route führt auch am Ufer des Sees entlang. Da es ein Rundkurs ist, können die Jurten während der Tour leicht erreicht werden In Abhängigkeit ihrer Ausdauer und ihrer Interessen kann diese Tour verkürzt werden. Weiterhin ist es möglich die Tage am Song Köl auch auf zwei verschiedene Touren aufzuteilen. Ü: Zelt
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8. Tag: Ruhetag am Song Köl See
Der Song Köl ist der zweitgrößte See in Kyrgyzstan. Eingebettet in die rauhen Gebirgsketten des Zentralen Tien Schans, liegt er auf einer Syrte (kirg.: Hochebene). Der Tag steht zur freien Verfügung. Man kann Tagebuch schreiben, am Ufer spazieren gehen oder den Nomaden beim Alltag zu schauen. Interessant ist z. B. die Herstellung von Kumyz, einem kirgisischen Nationalgetränk. Es wird aus vergorener Stutenmilch gewonnen. Ü: in Jurten befreundeter Nomaden
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9. Tag: Kirgisisches Handwerk
Wir fahren zum Issyk Kul See bis nach Barskoon (250 km). Wir werden den ganzen Tag im Fahrzeug unterwegs sein. Unterwegs legen wir einen Stop in Kotschkor ein. Der Höhepunkt des Tages ist ein kleiner Familienbetrieb, wo traditioneller Silberschmuck, die berühmten Filzteppiche und Gewänder hergestellt werden. Von Kotschkor sind es noch 50 km bis zum Issyk Kul. Er ist der größte Hochgebirgssee der Welt. Der Issyk-Kul-See liegt im gleichnamigen Issyk-Kul-Oblast (Verwaltungsgebiet). Wegen seiner einzigartigen Natur und Landschaft wurde der gesamte Oblast mit dem See im Jahre 2001 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Ü: Gasthaus in Barskoon
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10. Pferdetrekking im Terskej Alatoo
In Barskoon sind wir bei unserem Freund Dshumagul, der hier mit seinem Sohn ein kleines Reitunternehmen führt. Unser Trek beginnt im oberen Barskoon-Tal. Wir folgen dem Djungjumörö und passieren den gleichnamigen Paß auf 3773 m NN. Nach einem kurzen Abstieg schlagen wir unser Lager auf im Tal des Dshuuku auf (2700 m NN). Ü: Zelt
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11. Tag: Zu den Seen der Arabel-Hochebene
Wir bauen unsere Zelte nicht ab und unternehmen einen Abstecher auf eine der höchsten Syrten Mittelasiens. Die Arabel-Syrte mit Höhen von 3700 m NN liegt bereits in der Zone des Permafrostes. Hier kann man wie in der sibirischen Tundra interessante Frostmusterböden sehen. Die unzähligen Seen und die 5000er des Ak Schirak Massives bilden ein unvergeßliches Naturschauspiel. Am späten Nachmittag sind wieder im Zeltlager. Ü: Zelt
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12. Tag: Zu den heißen Quellen
Wir folgen weiten Dshuuku bergab und erreichen nach wenigen Kilometern die legendären Fichtenwälder des Tien Schans. Sie sind eine große Seltenheit, dann das zum großen Teil aride Klima Mittelasiens läßt Wälder kaum zu. Gerade mal 2% der Landesfläche nehmen diese geschützten Wälder ein. Hier kann man Tiere beobachten, welche recht exotische Namen tragen: Mattenschneegimpel, Pamirlaubsänger oder Langschwanzmurmeltier sind nur einige davon. Gegen Mittag erreichen wir die heißen Quellen des Tales und wir können uns von den Strapazen dort ausruhen. Ü: Zelt
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13. Tag: Reiten im Tal des Tschong-Kyzyl-Suu
Unser Fahrzeug bringt uns ein anderes wunderschönes Gebirgstal (30 km). Auf der Uferstraße legen wir einen kurzen Badestopp ein. Gegen Mittag treffen wir im Tschong-Kyzyl-Suu-Tal ein (1700 m NN). Hier wartet bereits unsere Begleitmannschaft mit den Pferden. Unsere Tour beginnt im unteren Tal auf 1700 m NN. Tagesziel sind die Heilquellen auf 2400 m NN. Der Weg dorthin führt im Tal entlang, ist eben und weist keine Schwierigkeiten auf. Ü: Zelt
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14. Tag: Reiten im Tal des Tschong-Kyzyl-Suu
Wir beladen unsere Pferde und folgen auf einem sanft ansteigenden breiten Weg dem Fluß. Nach ca. 3-4 Stunden erreichen wir eine Forschungsstation. Hier werden am nahegelegenen Gletscher geomorphologische und glaziologische Untersuchungen durchgeführt. Die Station aus 3 Blockhäusern und hat auch ein einfaches Gästehaus. Am Abend wird eine urige russische Banja (ähnlich einer Sauna) angeheizt, wo wir richtig entspannen können. Ü: Gästehaus
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15. Tag: Reiten im Tal des Tschong-Kyzyl-Suu
Heute wollen wir noch weiter im Kyzyl-Suu-Tal vorstoßen, auf der Suche nach dem legendären Ibisschnabel. Dieser Vogel ist ein wirkliches Wappentier Kirgisiens und eine echte Seltenheit. Wir wollen bis über die obere Waldgrenze hinaus (3300 m NN) bis zu den alpinen Matten. Dabei ist der Weg wieder nur sanft ansteigend, breit und ohne technische Schwierigkeiten. Ü: Gästehaus
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16. Tag: Die Roten Felsen von Dshety Ögüz
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir mit unserem Allrad-Bus das Tal hinunter und müssen eine schwierige Furt nehmen. Wir setzen unsere Fahrt nach Dshety-Ögüz fort, dem berühmtesten Kurort des Landes. Neben den Heilquellen, welche in einem großen Sanatorium sowjetischer Bauart genutzt werden, gibt es die sagenumwobenen „Sieben Ochsen“ (kirg: Dshety Ögüz) zu bewundern. Sie stellen Felsgebilde aus rotem Sandstein dar und sind eines der häufigsten Fotomotive. Im Tal stehen auch Imker und man kann bei ihnen frischen Berghonig erwerben. Weiter geht es nach Karakol, die russische Stadt am Ostufer des Issyk Kul. Ü: Gästehaus Karakol
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17. Tag: Die Altstadt von Karakol und Felszeichnungen
Karakol ist eine einzigartige Stadt und zählt zu den schönsten Mittelasiens. Im Unterschied zu anderen Siedlungen welche von Zaren im 19. Jh. angelegt wurden, findet man in Karakol noch viele Zeugen dieser Zeit. Hier steht die einzige orthodoxe Kathedrale Kyrygyzstans in Holzbauweise. Sehr sehenswert ist die Moschee im Pagodenstil und die vielen alten russischen Blockhäuser, sogenannte Sruby, mit ihren liebevoll gestalteten Fensterläden, sind noch erhalten. Wir erkunden am Vormittag die Altstadt von Karakol. Am Nachmittag besuchen wir das sehenswerte Przhewalskij-Museum, welches dem großen Zentralasienforscher gewidmet ist. Er stand als erster europäischer Wissenschaftler vor den Toren Lhasas. Ü: Gästehaus Karakol
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18. Tag: Felszeichnungen von Tscholpon-Ata
Wir fahren am Nordufer des Issyk-Kuls entlang und legen einen Zwischenstopp in Tscholpon-Ata ein. Hier befindet sich eines der größten Steinfelder mit Felszeichnungen in ganz Mittelasien. Imposant sind die dargestellten Jagdszenen mit Schneeleoparden und Sibirischen Steinböcken. Über 600 Petroglyphen gibt es hier zu bestaunen. I)m Anschluß besuchen wir das Regionalmuseum, welche sehenswerte Abteilungen zur Archäologie, sowjetischer Geschichte und kirgisischer Kultur besitzt. Unsere Fahrt geht weiter durch den Boom-Canyon und am Abend erreichen wir die Hauptstadt Bischkek.
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19. Tag: Stadtbesichtigung Bischkek
Heute steht die Besichtigung der Hauptstadt an. Zuerst werden wir den farbenfrohen Osch-Bazar besuchen. In seinem Gemisch aus Sowjetkultur und Orient gibt es auf dem Bazar viele
interessante Details zu entdecken. Sehenswert sind die Gewürzverkäufer, die Reishändler und
der Kunsthandwerkermarkt. Im Anschluß können wir uns im Zentralen Kaufhaus umsehen
und dem Historischen Museum einen Besuch abstatten. Zu Sowjetzeiten war Frunse die grünste Stadt der UdSSR. Unzählige Parkanlagen lockern das Stadtbild auf und laden zum Flanieren ein. Ü: Gasthaus bei Bischkek
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20. Tag: Abreise
Wir nehmen Abschied von Kyrgyzstan. Transfer zum Flughafen Bischkek. Das Flugzeug startet am frühen Morgen und am Nachmittag ist man bereits in Deutschland.
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