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Entlang der Seidenstraße: UNESCO-Biosphärenreservat Issyk-Kul, Song Köl und Ferganabecken

Kultur und Wanderreise (21 Tage)

Höhepunkte:
- Burana: historische Stadt an der Seidenstraße
- Rotfront: Dorf von Wolgadeutschen
- UNESCO-Weltnaturerbegebiet Issyk Kul
- Issyk-Kul: größter Hochgebirgssee der Welt
- Tageswanderung in der Gebirgstaiga des Tien Schan
- Felszeichnungen von Tscholpon-Ata
- historische Altstadt von Karakol
- orthodoxe Holzkathedrale und Dunganen-Moschee von Karakol
- Filzherstellung und Filzmanufaktur Bokonbaewa
- Felsformationen von Dshety Ögüz
- Tageswanderung auf der Arabel-Hochebene zum Gletscher
- ursprüngliches Nomadenleben am Song Köl
- Reiten am Song Köl
- Tageswanderung in der Gebirgskette des Moldo Alatoo
- eindrucksvolle Naryn-Hochebene
- Städte der Seidenstraße: Dshalal-Abad und Uzgen
- 3000jährige Stadt Osch
- die größten Walnußwälder der Erde
- Wanderung im Fergana-Gebirge
- usbekisches Dorf Arslanbob
- ethnische Vielfalt des Fergana-Tals
- Naryn-Schlucht und Kaskaden
- der gewaltige Töö-Aschuu-Paß
- Hauptstadt Bischkek


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Ziel: Kyrgyzstan
Reiseart: Kultur und Wandern ((Gruppen- und Individualreise))
Termine: Termine (Individuell, 2-12 Pers.):
frei wählbar von Mai bis Anfang Oktober 2010
Kosten: ab 1360 EUR (10 - 14 Pers.)
Studententarif: -
Anmerkungen: Preise pro Person:
2 Personen 1880 EUR
3 Personen 1720 EUR
4 Personen 1640 EUR
5 Personen 1480 EUR
6 Personen 1430 EUR
10 Personen 1360 EUR

Ermäßigungen:
Kinder bis 5 Jahre 100%
Kinder 6-8 Jahre 60%
Kinder 9-12 Jahre 50%
Jugendliche 13-16 Jahre 20%
Jugendliche 17-18 Jahre 10%
Leistungen: - Ü: 13x Gästehaus und 6x Jurte
- Vollverpflegung ab/bis Bischkek
- alle Transportleistungen
- deutschsprachige Reiseleitung
- qualifizierter Dolmetscher (deutsch-russ.)
- alle Eintrittsgelder für Museen
- Gebühren für Schutzgebiete und Nationalparks - Unterstützung bei Flugbuchung
- Unterstützung bei der Visabeschaffung
Nicht enthalten: - Flugticket (ab ca. 650 EUR)
- Visumkosten (ca 40 EUR)
Teilnehmerzahl: 2 - 14

 

Reisebeschreibung:


1. Tag: Anreise
Abflug in Deutschland mit AEROFLOT (eine andere Fluggesellschaft ist ebenfalls möglich). Die reine Flugzeit beträgt ca. 6 Stunden. Nach einer Zwischenlandung in Moskau kommen Sie am Morgen des nächsten Tages an. Der Zeitunterschied beträgt 4 Stunden.


2.Tag: Minarett und Ausgrabungsstätte Burana
Ankunft am Manas-Flughafen Bischkek. Sie werden vom Flughafen abgeholt. Fahrt über Tokmok nach Tscholpon-Ata (ca. 220 km). In der Nähe von Tokmok befindet sich die historische Stadt Burana, im Mittelalter eine Stadt an der Seidenstraße. Wir schauen uns das Freilichtmuseum mit Zeugnissen der Turkzeit (3. Jh. n. Chr.) sowie die Reste eines Minaretts aus der Karachanidenzeit (11.-13. Jh.) an. Vom Minarett aus hat man einen wunderschönen Blick über das weite Tschuj-Tal und die schneebedeckten Gipfel des Kirgisischen Alatoo. Im Anschluß unternehmen wir einen kleinen Abstecher von der Hauptstraße und fahren nach Rotfront, ein Dorf der Wolgadeutschen. Diese siedelten sich Anfang des 20. Jahrhunderts hier an. Wir schauen uns im Dorf um und mit etwas Glück treffen wir auf Nachfahren dieser ersten Siedler. Unsere Fahrt geht weiter nach Tscholpon-Ata, dem größten Ort am Nordufer des Issyk-Kul. Der Issyk-Kul ist ein riesiger Hochgebirgssee mit glasklarem Wasser. Mit einer Länge von knapp 200 km, einer Breite von 60 km und einer Tiefe von über 600 m ist er vom Volumen her der größte Hochgebirgssee der Erde! Ü: Gästehausbei Tscholpon-Ata


3. Tag: Die Felszeichnungen von Tscholpon-Ata
Der Issyk-Kul-See liegt im gleichnamigen Issyk-Kul-Oblast (Verwaltungsgebiet), durch den ein Großteil unserer Reise führt. Wegen seiner einzigartigen Natur und Landschaft wurde er im Jahre 2001 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Direkt bei Tscholpon-Ata befindet sich eines der größten Steinfelder mit Felszeichnungen in Mittelasien. Imposant sind die dargestellten Jagdszenen mit Schneeleoparden und Sibirischen Steinböcken. Über 600 Felszeichnungen gibt es hier zu bestaunen. Danach besuchen wir das Regionalmuseum, welche eine interessante archäologische Abteilung besitzt. Am späten begebne wir uns in das Gebiet bei (40 km), und biegen in ein Seitental des Kungej-Alatoo. Der Kungej-Alatoo ist ein 250 km langer Gebirgszug, welcher sich parallel zum Ufer des Issyk-Kuls hinzieht und wie alle anderen Gebirgsketten auf dieser Reise Teil des mächtigen Tien Schan Gebirges ist. Wir fahren in ein abgeschiedenes Tal, wo wir zu Gast bei kirgisischen Nomaden sind. Ü: Jurte


4. Tag: Wanderung im Gebirge
Heute wollen wir zu einer Wanderung aufbrechen. Die Dauer und Schwierigkeitsgrad richten sich nach Ihren Interessen und Kondition. Grundsätzlich gibt es folgende Varianten: 1. drei- bis vierstündige Wanderung entlang des Flusses ohne große Steigungen. Ziel ist ein kleiner See am Oberlauf. 2. Variante: Ganztageswanderung (4-8 h) am See vorbei in Richtung Tschong Ak Suu Gletscher. 3. Variante: Kurze leichte Wanderung (1-2 h) und nachmittags ausspannen oder fakultativ Pferde ausleihen und Reiten. Ü: Jurte


5. Tag: Eine Perle unter den Städten Mittelasiens: Karakol
Fahrt zur Stadt Karakol, welche am Ostufer des Issyk-Kuls liegt (110 km). Karakol ist eine einzigartige Stadt und zählt zu den Perlen Mittelasiens. Im Unterschied zu anderen Siedlungen, welche vom russischen Zaren im Mittelasien des 19. Jh. angelegt wurden, findet man in Karakol noch viele Zeugen dieser Zeit. Hier steht die einzige orthodoxe Kathedrale Kirgisiens in Holzbauweise und die berühmte Moschee im Pagodenstil. Viele der alten russischen Blockhäuser, sogenannte Sruby, mit ihren liebevoll gestalteten Fensterläden, sind noch erhalten. Wir besuchen das sehenswerte Przhewalskij-Museum, welches dem großen Zentralasienforscher gewidmet ist. Er stand als erster europäischer Wissenschaftler vor den Toren Lhasas. Abends: Besuch einer kirgisischen Tschajchana (dt.: Teestube). Ü: privates Gasthaus in Karakol


6. Tag: Heilquellen und Rote Felsen von Dshety Ögüz
Fahrt von Karakol über Dshety Ögüz nach Barskoon. Wir fahren weiter am Südufer des Issyk-Kuls entlang und machen einen Abstecher in den wohl bekanntesten Kurort Kyrgyzstans, nach Dshety Ögüz (dt: sieben Ochsen). Neben seinen Heilquellen ist er auch für seine wunderbaren Felsformationen aus rotem Sandstein bekannt, welche sieben Ochsen darstellen. Viele kirgisische Mythen erzählen von diesem Ort. Unterwegs haben wir die Möglichkeit, bei Imkern echten kirgisischen Berghonig zu erwerben. Ü: privates Gästehaus in Barskoon


7. Tag: Wanderung über Enzian-Wiesen zum Gletscher
Heute steht einer der Höhepunkte Ihrer Reise an. Wir brechen früh mit dem Auto zu einer Hochebene auf, welche mit weitläufigen Blumenwiesen übersät ist. Hier findet man verschiedene Enzian-Arten und andere farbenfrohe Hochgebirgspflanzen. Mit etwas Glück kann man auf die scheuen Marco-Polo-Schafe oder auf Bartgeier treffen. Die Paßstraße ist sehr gut ausgebaut, zieht sich aber über 30 km hin und wartet mit unzähligen Serpentinen auf, so daß die Hinfahrt den ganzen Vormittag in Anspruch nimmt. Kurz vor der Hochebene müssen wir den knapp 4000 m hohen Arabel-Paß überwinden. Von einer von 3600 m NN starten wir unsere Wanderung zum Gletscher. Je nach Kondition und Zeitbudget besteht die Möglichkeit zu einer Wanderung bis zur Gletscherzunge, welche sich auf 3900 m NN befindet. (Tour ca. 2-3 Stunden). Die Alternative dazu ist 1-2 h am nahegelegenen See (ohne nennenswerte Höhenunterschiede) zu wandern. Danach erfolgt die Rückfahrt nach Barskoon. Ü: privates Gästehaus in Barskoon


8. Tag: Filzteppiche und Kunsthandwerk
Fahrt über Bokonbaewo nach Bischkek (280 km). Unser erstes Ziel ist eine Filzmanufaktur in Bokonbaewo. Hier werden seit Jahrhunderten die berühmten Schyrdaks und Kijz (Filzteppiche) hergestellt. Man kann in der Manufaktur die Filzherstellung und das Zusammennähen der Teppiche beobachten und hauseigene Erzeugnisse erwerben. Danach geht es weiter entlang am Südufer des Issyk-Kuls. Wir verlassen den Issyk-Kul und wenden uns nach Südwesten. Unser Ziel ist der zweitgrößte See des Landes. Die Fahrt führt über den malerischen Kalmak-Aschuu-Paß (3446 m NN) in die weitläufige Song-Köl-Ebene, in deren Mitte sich der See (3016 m NN) befindet. In diese Hochebene (kirg.: Syrte), ziehen seit Jahrhunderten die kirgisischen Nomaden, um ihr Vieh zu weiden. Die Kirgisen sind eines der wenigen Völker Innerasiens, welche dieses Nomadentum auch noch heute praktizieren. Hier können wir einige Tage entspannen. Wir sind zu Gast bei unserem Freund Alymkul, der mit seiner Familie in jedem Frühjahr seine Jurte am Ufer des Sees aufstellt. Ü: in Jurten befreundeter Nomaden am Song Köl


9. Tag: Reiten am Song-Köl
Heute kann man sich fakultativ Pferde ausleihen. Die kirgisischen Pferde sehr ruhig und trittsicher, was ein Reiten auch für Anfänger sehr leicht macht. Am Nachmittag erfahren wir in einer Führung etwas über Jurten (Aufbau, Bedeutung, Innenausstattung, verwendete Materialien) und den Alltag der Nomaden. Ü: in den Jurten befreundeter Nomaden


10. Tag: Ruhetag am Song-Köl
Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Man kann Tagebuch schreiben, zuschauen, wie die Kirgisen Kumys (ein Nationalgetränk aus vergorener Stutenmilch) herstellen, einen Spaziergang am Ufer oder einen Ausritt unternehmen. Ü: in den Jurten befreundeter Nomaden


11. Tag Wanderung im Gebirge
Heute wollen wir eine Wanderung in die Berge des Moldo- Alatoo unternehmen. Ganz nach Ihren Bedürfnissen, Ihrer Kondition und dem Wetter kann die Wanderung entweder bis zum Mittag oder bis zum Nachmittag gehen. In den abgelegenen Bergen des Moldo-Alatoo kann man auf die seltenen Sibirischen Steinböcke und Himalaya-Königshühner treffen. Ü: in den Jurten bei befreundeten Nomaden


12. Tag: Unterwegs durch die Naryn-Hochebene
Fahrt nach Kazarman (150 km).Unsere Weg führt uns heute über die abgelegenen Straßen des Zentralen Tien Schans, wo wie zuerst den Kurtka-Paß (3174 m NN) überqueren und dann in eine der eindruckvollsten Landschaften Kyrgyzstans, die Naryn-Hochebene, fahren. Diese riesige Hochebene auf ca. 2500 m NN wird vom größten Fluß des Landes, dem Naryn, dominiert. Kurz bevor Kazarman überqueren wir den sanften Kara-Koo-Paß (2625 m NN), von dem man einen Panoramablick über die weite Hochebene werfen kann. Ü.: privates Gasthaus in Kazarman


13. Tag Unterwegs ins Fergana-Tal
Fahrt nach Dshalal-Abad (120 km). Heute werden wir mit dem Überschreiten des Kazarman-Passes (3525 m NN), welcher über den Ferganskij-Alatoo führt, in eine andere Welt eintauchen, in das Fergana-Becken. Waren die Landschaften bisher von hohen Gebirgspässen, weiten Hochplateaus, Nomaden mit Schafs- und Pferdeherden gekennzeichnet, so erwartet uns hinter dem Paß der sog. Süden Kirgisiens. Die fruchtbare Ebene unterscheidet sich landschaftlich und kulturell stark vom den übrigen Teilen Kirgisiens. Hier spricht man nicht nur einen anderen kirgisischen Dialekt, sondern hat auch andere Bräuche, betreibt statt Viehzucht in erster Linie Ackerbau. Ein Grund für die kulturellen Unterschied ist u. a. der kulturelle Einfluß von Uzbeken und Tadschiken, welche gebietsweise sogar die Bevölkerungsmehrheit darstellen. Ü: Gasthaus in Dshalal-Abad


14. Tag: Die Stadt an der Seidenstraße: Dshalal-Abad
Fahrt nach Osch (70 km) Vormittags: Stadtbesichtigung von Dshalal-Abad. Wie auch Uzgen und Osch lag auch Dshalal-Abad einst an der Seidenstraße. Interessant ist u. a. der Handwerkermarkt auf dem Zentralen Bazar. Nach dem Mittagbrot geht es in das 3000jährige Osch, die älteste Stadt am kirgisischen Teil der Seidenstraße. Zu Zeiten Marco Polos war Osch ein wichtiger Handelspunkt für die Karawanen, welche aus der Wüste Takla-Makan über Kaschgar oder aus Transoxanien hierher kamen. Ü: Gasthaus in Osch


15. Tag: Das 3000jährige Osch
Heute ist Osch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Südens. Wir besuchen die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt, den heiligen Berg Sulejman-Tasch. Er gilt als Pilgerort der Muslime Mittelasiens. Vor diesem Berg breitet sich die Stadt vor Besucher wie ein weites Gewand aus. Ein Muß für jeden Besucher sind die Teestuben, in denen einige der kirgisischen Nationalspeisen wie Kurdak, Oromo oder den berühmten Oscher Plow probieren kann. Auf dem Programm außerdem der Bazar, ein Spaziergang durch das Zentrum und das Historische Museum. Ü: Gasthaus in Osch


16. Tag: Minarett und Reismarkt von Uzgen, Baumwollfelder
Fahrt über Uzgen nach Arslanbob (140 km). Neben Osch ist Uzgen die Stadt, welche bauliche Zeugen aus dem Mittelalter beherbergt. Wir werden uns das einzige vollständig erhaltene Minarett in Kirgisien aus dieser Zeit ansehen. Unmittelbar daneben stehen 3 Mausoleen aus der Karachanidenzeit (11. – 13. Jh.), welche mit filigran geschnitzten Holztüren versehen sind. Im Umland von Uzgen wird eine der schmackhaftesten Reissorten Mittelasien der Uzgen-Reis angebaut. Seine rötlich braune Farbe und sein Geschmack sind unverwechselbar. Wir wollen dem Reismarkt von Uzgen einen Besuch abstatten, wo Sie die Möglichkeit haben, Reis zu kaufen. (Sehr empfehlenswert, wenn man dann zu Hause ein kirgisisches Rezept kochen möchte!). Unser Weg führt uns an den Baumwoll- und Reisfeldern vorbei, wo wir auch einen kleinen Stopp einlegen. Nach einigen Kilometern biegen wir dann nach Nordosten ab und verlassen das Ferganabecken, um in die Berge des Fergana-Alatoos zu fahren. Dort befinden sich die legendären Walnußwälder. Ü: Gastfamilie in Arslanbob


17. Tag: In Arslanbob
Der Tag ist für einen Spaziergang durch das Dorf und seine Umgebung vorgesehen. Zuerst wollen wir zu einem Wasserfall (ca. 30 m hoch), welcher als Mazar (dt.: Heilige Stätte) regional Bedeutung hat. Danach geht auf den Dorf-Bazar, wo man kirgisische Walnüsse und eine uzbekische Apfelspezialität kaufen kann. Am Nachmittag wollen wir uns in den engen Gassen umschauen. Deutlich sieht man den uzbekischen Einfluß in der Dorfarchitektur. Arslanbob ist bekannt für seine Lehmbauten und die wunderschön geschnitzten Haustüren. Ü: Gasthaus in Arslanbob


18. Tag: Wanderung durch die Walnußwälder
Die Walnußwälder im Süden Kirgisiens stellen mit 24 000 ha die größten Walnußwälder der Erde dar. Sie stehen unter staatlichen Schutz, einige Teile sind sogar Totalreservate. Der heutige Tag ist für eine Wanderung durch die Walnußwälder vorgesehen. Dabei richtet sich die Dauer der Tour ganz nach ihren Interessen und Kondition. Geplant ist ein ganzer Tag. Alternativ besteht die Möglichkeit nur bis zu einem Wasserfall (Höhe ca. 120 m) zu laufen und dann umzukehren (2-3 Stunden). Ü: Gasthaus in Arslanbob


19. Tag: Naryn-Staudamm und Toktogul-See
Fahrt von Arslanbob nach Bischkek (450 km). Wir verlassen auf einer sehr gut ausgebauten Straße endgültig das Fergana-Tal und fahren den Naryn flußaufwärts. Bei Tasch-Kömür, wo sich viele Steinkohleschächte befinden, legen wir einen kurzen Halt ein. Hier fängt die karge Naryn-Schlucht an, wo wir uns aus der Ferne den riesigen Naryn-Staudamm ansehen. Er beliefert das ganze Land mit Elektroenergie. Das Wasser des Flusses hat eine einzigartige azurblaue Farbe. Am Toktogul-See, der noch im Oktober angenehme Wassertemperaturen aufweist, legen wir eine Badepause ein. Kurz darauf biegen wir in die mit Gebirgswäldern bestandene Tschytschkan Schlucht ein. Wir queren den Ala-Bel-Paß (3184 m NN), erreichen eine weitere beeindruckende Hochebene, die Suusamyr-Syrte (2000 - 2500 m NN) und erreichen den letzten Paß vor Bischkek. Der Töö-Aschuu-Paß ist der wirtschaftlich wichtigste Paß des Landes. Über ihn rollt der gesamte Verkehr nach Uzbekistan, Tadschikistan und in die Talas-Region. Der einzige Paßtunnel des Landes ist eine Meisterleistung sowjetischer Ingenieurkunst. In den 60er Jahren des 20. Jh. gebaut, verringert er die ursprüngliche Paßhöhe von 4000 m NN auf 3586 m NN. Auf dem Paß angelangt, hat man bei gutem Wetter einen herrlichen Panoramablick über die 150 km lange Suusamyr-Hochebene aus. Wir fahren den Paß hinab und kommen nach einigen Serpentinen in das Tschuj-Tal, wo wir am Abend Bischkek erreichen. Ü: Gasthaus bei Bischkek


20. Tag: Stadtbesichtigung Bischkek
Heute steht die Besichtigung der Hauptstadt an. Zuerst werden wir den farbenfrohen Osch-Bazar besuchen. In seinem Gemisch aus Sowjetkultur und Orient gibt es auf dem Bazar viele interessante Details zu entdecken. Sehenswert sind die Gewürzverkäufer, die Reishändler und der Kunsthandwerkermarkt. Im Anschluß können wir uns im Zentralen Kaufhaus umsehen und dem Historischen Museum einen Besuch abstatten. Zu Sowjetzeiten war Frunse die grünste Stadt der UdSSR. Unzählige Parkanlagen lockern das Stadtbild auf und laden zum Flanieren ein. Ü: Gasthaus bei Bischkek


21. Tag: Abreise
Wir nehmen Abschied von Kyrgyzstan. Transfer zum Flughafen Bischkek. Die AEROFLOT-Maschine startet am frühen Morgen und am Nachmittag ist man bereits in Deutschland.


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Hier können Sie unser Exkursionsprogramm als pdf-Datei herunterladen

Hier können Sie unseren Katalog als pdf-Datei herunterladen.

In Zusammenarbeit mit der Universität Petropawlowsk, der Akademie der Wissenschaften in Bischkek, der Agrar-Akademie Irkutsk u.a.


Kulturhistorische Exkursion Nord-Kirgisien (29.07. - 16.08.2010)
Geschichte, Kultur und Ethnographie Nord-Kirgisiens
Kosten: 970 EUR ohne Flug
Studenten: 750 EUR ohne Flug

Unterwegs im Terskej Alatoo zu den heißen Quellen von Araschan
Trekking (14 Tage)
Kosten: ab 1000 EUR (10 -14 Pers.)
Entlang der Seidenstraße: UNESCO-Biosphärenreservat Issyk-Kul und Song Köl
Kultur- und Wanderreise (15 Tage)
Kosten: ab 930 EUR (2 - 14 Pers.)
Pferdetrekking zum Song Köl und Kulturstudien am Issyk Kul
Reiten (15 Tage)
Kosten: ab 900 EUR (2 - 12 Pers.)
Reiturlaub am Song Köl See und Kulturstudien im UNECSO-Weltnaturerbe
Reitreise (14 Tage)
Kosten: ab 800 EUR (2 - 14 Pers.)
Vom Ala-Artscha-Nationalpark zu den heißen Quellen von Issyk Ata
Trekking (10 Tage)
Kosten: ab 480 EUR (2 - 12 Pers.)
Reiturlaub am Song Köl See, in der Taiga am Issyk Kul und den heißen Qellen von Kyzyl Suu
Reiten (20 Tage)
Kosten: ab 1360 EUR (2 - 12 Pers.)
Kyrgyzstan-Trail: Vom Terskej Alatoo zum Fuße des Pik Pobeda (7439 m NN), Engiltschek-Gletscher und Merzbacher-See
Treking (21 Tage)
Kosten: ab 1750 EUR (10 - 14 Pers.)
Entlang der Seidenstraße: UNESCO-Biosphärenreservat Issyk-Kul
Kultur- und Wanderreise (10 Tage)
Kosten: ab 580 EUR (2 - 14 Pers.)
Mit dem Fahrrad auf der Seidenstraße (19 Tage)
Radreise (19 Tage)
Kosten: ab 1140 EUR (2 -12 Pers.)
Entlang der Seidenstraße: UNESCO-Biosphärenreservat Issyk-Kul, Song Köl und Ferganabecken
Kultur und Wanderreise (21 Tage)
Kosten: ab 1360 EUR (10 - 14 Pers.)
Reiturlaub für Genießer am Song Köl See
Reiten (10 Tage)
Kosten: ab 550 EUR (2 - 14 Pers.)
Mit dem Rad durch das UNESCO-Weltnaturerbe Issyk Kul
Radreise (14 Tage)
Kosten: ab 820 EUR (2 - 12 Pers.)