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Entlang der Seidenstraße: UNESCO-Biosphärenreservat Issyk-Kul und Song Köl
Kultur- und Wanderreise (15 Tage)
Höhepunkte:
- Burana: historische Stadt an der Seidenstraße
- Rotfront: Dorf von Wolgadeutschen
- UNESCO-Weltnaturerbegebiet Issyk Kul
- Issyk-Kul: größter Hochgebirgssee der Welt
- Tageswanderung in der Gebirgstaiga des Tien Schan
- Felszeichnungen von Tscholpon-Ata
- historische Altstadt von Karakol
- orthodoxe Holzkathedrale und Dunganen-Moschee von Karakol
- Filzherstellung und Filzmanufaktur Bokonbaewa
- Felsformationen von Dshety Ögüz
- Tageswanderung auf der Arabel-Hochebene zum Gletscher
- ursprüngliches Nomadenleben am Song Köl
- Reiten am Song Köl
- Tageswanderung in der Gebirgskette des Moldo Alatoo
- Dorfmuseum Koshumkul
- der gewaltige Töö-Aschuu-Paß
- Besuch einer Meteorologische Station
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Zu Besuch im Inneren einer Jurte
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| Ziel: |
Kyrgyzstan |
| Reiseart: |
Kultur und Wandern () |
| Termine: |
Termine (Individuell, 2-14 Pers.):
frei wählbar von Mai bis Oktober 2010
Termine (Gruppe 4-14 Pers.):
22.06.-06.07.2010
13.07.-27.07.2010
03.08.-17.08.2010
24.08.-07.09.2010
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| Kosten: |
ab 930 EUR (2 - 14 Pers.) |
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Studententarif: |
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| Anmerkungen: |
Preisstaffel (Preis pro Person):
2 Personen 1300 EUR
3 Personen 1170 EUR
4 Personen 1070 EUR
5 Personen 1010 EUR
6 Personen 980 EUR
10 Personen 930 EUR
Ermäßigungen:
Kinder bis 5 Jahre 100%
Kinder 6-8 Jahre 60%
Kinder 9-12 Jahre 50%
Jugendliche 13-16 Jahre 20%
Jugendliche 17-18 Jahre 10%
Hinweise:
- bei Wanderungen: Schwierigkeitsgrad leicht-mittel
- Trittsicherheit und normale körperliche Verfassung sind Voraussetzung
- Reiten am Song Köl: auch für Anfänger sehr zu empfehlen
- eigener Schlafsack (bei Übernachtungen in Jurten von Vorteil)
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| Leistungen: |
- Ü: 7x Gästehaus und 6x Jurte
- Vollverpflegung ab/bis Bischkek
- alle Transportleistungen
- deutschsprachige Reiseleitung
- qualifizierter Dolmetscher (deutsch-russ.)
- alle Eintrittsgelder für Museen
- Gebühren für Schutzgebiete und Nationalparks
- Unterstützung bei Flugbuchung
- Unterstützung bei der Visabeschaffung
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| Nicht enthalten: |
- Flug (ab ca. 650 EUR)
- Visum (ca 40 EUR)
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| Teilnehmerzahl: |
2 - 14 |
Reisebeschreibung:
1. Tag: Anreise
Abflug in Deutschland mit AEROFLOT (eine andere Fluggesellschaft ist ebenfalls möglich). Die reine Flugzeit beträgt ca. 6 Stunden. Nach einer Zwischenlandung in Moskau kommen Sie am Morgen des nächsten Tages an. Der Zeitunterschied beträgt 4 Stunden.
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2.Tag: Minarett und Ausgrabungsstätte Burana
Ankunft am Manas-Flughafen Bischkek. Sie werden vom Flughafen abgeholt. Fahrt über Tokmok nach Tscholpon-Ata (ca. 220 km). In der Nähe von Tokmok befindet sich die historische Stadt Burana, im Mittelalter eine Stadt an der Seidenstraße. Wir schauen uns das Freilichtmuseum mit Zeugnissen der Turkzeit (3. Jh. n. Chr.) sowie die Reste eines Minaretts aus der Karachanidenzeit (11.-13. Jh.) an. Vom Minarett aus hat man einen wunderschönen Blick über das weite Tschuj-Tal und die schneebedeckten Gipfel des Kirgisischen Alatoo. Im Anschluß unternehmen wir einen kleinen Abstecher von der Hauptstraße und fahren nach Rotfront, ein Dorf der Wolgadeutschen. Diese siedelten sich Anfang des 20. Jahrhunderts hier an. Wir schauen uns im Dorf um und mit etwas Glück treffen wir auf Nachfahren dieser ersten Siedler. Unsere Fahrt geht weiter nach Tscholpon-Ata, dem größten Ort am Nordufer des Issyk-Kul. Der Issyk-Kul ist ein riesiger Hochgebirgssee mit glasklarem Wasser. Mit einer Länge von knapp 200 km, einer Breite von 60 km und einer Tiefe von über 600 m ist er vom Volumen her der größte Hochgebirgssee der Erde! Ü: Gästehausbei Tscholpon-Ata
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3. Tag: Die Felszeichnungen von Tscholpon-Ata
Der Issyk-Kul-See liegt im gleichnamigen Issyk-Kul-Oblast (Verwaltungsgebiet), durch den ein Großteil unserer Reise führt. Wegen seiner einzigartigen Natur und Landschaft wurde er im Jahre 2001 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Direkt bei Tscholpon-Ata befindet sich eines der größten Steinfelder mit Felszeichnungen in Mittelasien. Imposant sind die dargestellten Jagdszenen mit Schneeleoparden und Sibirischen Steinböcken. Über 600 Felszeichnungen gibt es hier zu bestaunen. Danach besuchen wir das Regionalmuseum, welche eine interessante archäologische Abteilung besitzt. Am späten begebne wir uns in das Gebiet bei (40 km), und biegen in ein Seitental des Kungej-Alatoo. Der Kungej-Alatoo ist ein
250 km langer Gebirgszug, welcher sich parallel zum Ufer des Issyk-Kuls hinzieht und wie alle anderen Gebirgsketten auf dieser Reise Teil des mächtigen Tien Schan Gebirges ist. Wir fahren in ein abgeschiedenes Tal, wo wir zu Gast bei kirgisischen Nomaden sind. Ü: Jurte
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4. Tag: Wanderung im Gebirge
Heute wollen wir zu einer Wanderung aufbrechen. Die Dauer und Schwierigkeitsgrad richten sich nach Ihren Interessen und Kondition. Grundsätzlich gibt es folgende Varianten: 1. drei- bis vierstündige Wanderung entlang des Flusses ohne große Steigungen. Ziel ist ein kleiner See am Oberlauf. 2. Variante: Ganztageswanderung (4-8 h) am See vorbei in Richtung
Tschong Ak Suu Gletscher. 3. Variante: Kurze leichte Wanderung (1-2 h) und nachmittags ausspannen oder fakultativ Pferde ausleihen und Reiten. Ü: Jurte
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5. Tag: Eine Perle unter den Städten Mittelasiens: Karakol
Fahrt zur Stadt Karakol, welche am Ostufer des Issyk-Kuls liegt (110 km). Karakol ist eine einzigartige Stadt und zählt zu den Perlen Mittelasiens. Im Unterschied zu anderen Siedlungen, welche vom russischen Zaren im Mittelasien des 19. Jh. angelegt wurden, findet man in Karakol noch viele Zeugen dieser Zeit. Hier steht die einzige orthodoxe Kathedrale
Kirgisiens in Holzbauweise und die berühmte Moschee im Pagodenstil. Viele der alten russischen Blockhäuser, sogenannte Sruby, mit ihren liebevoll gestalteten Fensterläden, sind noch erhalten. Wir besuchen das sehenswerte Przhewalskij-Museum, welches dem großen Zentralasienforscher gewidmet ist. Er stand als erster europäischer Wissenschaftler vor den Toren Lhasas. Abends: Besuch einer kirgisischen Tschajchana (dt.: Teestube). Ü: privates Gasthaus in Karakol
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6. Tag: Heilquellen und Rote Felsen von Dshety Ögüz
Fahrt von Karakol über Dshety Ögüz nach Barskoon. Wir fahren weiter am Südufer des Issyk-Kuls entlang und machen einen Abstecher in den wohl bekanntesten Kurort Kyrgyzstans, nach Dshety Ögüz (dt: sieben Ochsen). Neben seinen Heilquellen ist er auch für seine wunderbaren Felsformationen aus rotem Sandstein bekannt, welche sieben Ochsen darstellen. Viele kirgisische Mythen erzählen von diesem Ort. Unterwegs haben wir die Möglichkeit, bei Imkern echten kirgisischen Berghonig zu erwerben. Ü: privates Gästehaus in Barskoon
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7. Tag: Wanderung über Enzian-Wiesen zum Gletscher
Heute steht einer der Höhepunkte Ihrer Reise an. Wir brechen früh mit dem Auto zu einer Hochebene auf, welche mit weitläufigen Blumenwiesen übersät ist. Hier findet man verschiedene Enzian-Arten und andere farbenfrohe Hochgebirgspflanzen. Mit etwas Glück kann man auf die scheuen Marco-Polo-Schafe oder auf Bartgeier treffen. Die Paßstraße ist sehr gut ausgebaut, zieht sich aber über 30 km hin und wartet mit unzähligen Serpentinen auf, so daß die Hinfahrt den ganzen Vormittag in Anspruch nimmt. Kurz vor der Hochebene müssen wir den knapp 4000 m hohen Arabel-Paß überwinden. Von einer von 3600 m NN starten wir unsere Wanderung zum Gletscher. Je nach Kondition und Zeitbudget besteht die Möglichkeit zu einer Wanderung bis zur Gletscherzunge, welche sich auf 3900 m NN befindet. (Tour ca. 2-3 Stunden). Die Alternative dazu ist 1-2 h am nahegelegenen See (ohne nennenswerte Höhenunterschiede) zu wandern. Danach erfolgt die Rückfahrt nach Barskoon. Ü: privates Gästehaus in Barskoon
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8. Tag: Filzteppiche und Kunsthandwerk
Fahrt über Bokonbaewo nach Bischkek (280 km). Unser erstes Ziel ist eine Filzmanufaktur in Bokonbaewo. Hier werden seit Jahrhunderten die berühmten Schyrdaks und Kijz (Filzteppiche) hergestellt. Man kann in der Manufaktur die Filzherstellung und das Zusammennähen der Teppiche beobachten und hauseigene Erzeugnisse erwerben. Danach geht es weiter entlang am Südufer des Issyk-Kuls. Wir verlassen den Issyk-Kul und wenden uns nach Südwesten. Unser Ziel ist der zweitgrößte See des Landes. Die Fahrt führt über den malerischen Kalmak-Aschuu-Paß (3446 m NN) in die weitläufige Song-Köl-Ebene, in deren Mitte sich der See (3016 m NN) befindet. In diese Hochebene (kirg.: Syrte), ziehen seit Jahrhunderten die kirgisischen Nomaden, um ihr Vieh zu weiden. Die Kirgisen sind eines der wenigen Völker Innerasiens, welche dieses Nomadentum auch noch heute praktizieren. Hier können wir einige Tage entspannen. Wir sind zu Gast bei unserem Freund Alymkul, der mit seiner Familie in jedem Frühjahr seine Jurte am Ufer des Sees aufstellt. Ü: in Jurten befreundeter Nomaden am Song Köl
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9. Tag: Reiten am Song-Köl
Heute kann man sich fakultativ Pferde ausleihen. Die kirgisischen Pferde sehr ruhig und trittsicher, was ein Reiten auch für Anfänger sehr leicht macht. Am Nachmittag erfahren wir in einer Führung etwas über Jurten (Aufbau, Bedeutung, Innenausstattung, verwendete Materialien) und den Alltag der Nomaden. Ü: in den Jurten befreundeter Nomaden
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10. Tag: Ruhetag am Song-Köl
Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Man kann Tagebuch schreiben, zuschauen, wie die Kirgisen Kumys (ein Nationalgetränk aus vergorener Stutenmilch) herstellen, einen Spaziergang am Ufer oder einen Ausritt unternehmen. Ü: in den Jurten befreundeter Nomaden
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11. Tag Wanderung im Gebirge
Heute wollen wir eine Wanderung in die Berge des Moldo- Alatoo unternehmen. Ganz nach Ihren Bedürfnissen, Ihrer Kondition und dem Wetter kann die Wanderung entweder bis zum Mittag oder bis zum Nachmittag gehen. In den abgelegenen Bergen des Moldo-Alatoo kann man auf die seltenen Sibirischen Steinböcke und Himalaya-Königshühner treffen. Ü: in den Jurten bei befreundeten Nomaden
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12. Tag: Über den Kara-Ketsche-Paß zum Töö-Aschuu-Paß
Heute verlassen wir den Song-Köl und fahren über den Kara-Ketsche-Paß (3300 m NN) und die imposante Schlucht des Kökömeren zum Dorf Kyzyl-Oj. Unsere Fahrt geht weiter durch die eindrucksvolle Suusamyr-Hochebene (2200-2500 m NN), welche im Norden von den
4000er-Gipfeln des Kirgisischen Alatoo und im Süden vom Suusamyr-Alatoo eingerahmt wird. Im Dorf Koshumkul besuchen wir ein einfaches, aber liebevoll gestaltetes Regionalmuseum, welches dem kirgisischen Recken Koshumkul gewidmet ist. Weiter geht es in einer sehr gut ausgebauten Straße zum Töö-Aschuu-Paß (ca. 3700 m NN), dem wirtschaftlich wichtigsten Paß des Landes. Auf dem Paß wird eine Meteorologische Station betrieben. Normalerweise ist die Station für Touristen nicht zugänglich. Da jedoch die Wissenschaftler sind Freunde von uns, werden wir in die Gästezimmer einquartiert. Ü: Meteorologische Station auf dem Töö-Aschuu-Paß
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13. Tag: Meteorologische Station und Tschuj-Tal
Nach dem Frühstück steht eine kleine Besichtigung der Station an. Dabei kann man viele interessante Details zum Klima Kirgisiens erfahren. Wir queren heute den Töö-Aschuu-Paß und fahren durch den einzigen Tunnel des Landes. Der Tunnel stellt ein Meisterwerk sowjetischer Ingenieurkunst dar. Während der sehr langen Abfahrt passieren wir noch einmal alle wesentlichen Klimazonen des Landes, angefangen von der Gletscherzone, über alpinen und subalpinen Wiesen bis hin zu den Trockensteppen im Tschuj-Tal. Nach ca. 80 km erreichen wir Bischkek. Das Tal gehört zu den ursprünglichen Siedlungsgebieten der Wolgadeutschen, welche in Kyrgyzstan bereits zum Ende des 19. Jh. eintrafen. Neben Rotfront gibt es auch hier ein deutsches Dorf: Luxemburg (benannt nach Rosa Luxemburg). Im Dorf sind die Spuren nicht mehr so deutlich zu sehen, wie in Rotfront, da hier die meisten bereits nach Deutschland ausgereist sind. Sehenswert sind die verzierten Siedlerhäuser. Am Nachmittag erreichen wir Bischkek. Ü: privates Gasthaus
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14. Tag: Stadtbesichtigung Bischkek
Heute steht die Besichtigung der Hauptstadt an. Zuerst werden wir den farbenfrohen Osch-Bazar besuchen. In seinem Gemisch aus Sowjetkultur und Orient gibt es auf dem Bazar viele
interessante Details zu entdecken. Sehenswert sind die Gewürzverkäufer, die Reishändler und
der Kunsthandwerkermarkt. Im Anschluß können wir uns im Zentralen Kaufhaus umsehen
und dem Historischen Museum einen Besuch abstatten. Zu Sowjetzeiten war Frunse die grünste Stadt der UdSSR. Unzählige Parkanlagen lockern das Stadtbild auf und laden zum Flanieren ein. Ü: privates Gasthaus bei Bischkek
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15. Tag: Abreise
Wir nehmen Abschied von Kyrgyzstan. Transfer zum Flughafen Bischkek. Die AEROFLOT-Maschine startet am frühen Morgen und am Nachmittag ist man bereits in Deutschland.
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