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Der Baikalsee nicht mehr unmittelbar von Ölpipeline bedroht
Der Baikalsee ist UNESCO-Weltnaturerbe.
Trotzdem hatte das russische Parlament Mitte April wichtige Wasserschutzauflagen
für den Baikalsee aufgehoben. Damit hatte es den Weg für
den Bau der geplanten, heftig umstrittenen Pazifik-Ölpipeline
frei machen wollen.
Die Umweltaufsichtsbehörde hatte vorher dem Bau seine Zustimmung
verweigert. Denn die Leitung sollte bis auf 800 Meter am Baikalsee
vorbeiführen. Doch dann ist die Umweltaufsichtsbehörde
umgeschwenkt, in Folge massiven politischen Drucks.
Völlig unerwartet stoppte wenig später Präsident
Putin das umstrittene Pipelineprojekt des staatlichen Pipelinekonzerns
Transneft. Putin berief sich auf ein Gutachten der Russischen Akademie
der Wissenschaften aus Irkutsk und kündigt an, dass die Pipeline
mindestens 40km vom Baikalsee entfernt gebaut wird. Sicher auch
ein Erfolg einer breiten Umweltprotestbewegung, sowohl in Russland,
als auch weltweit. Der Baikal ist damit nicht mehr in unmittelbarer
Gefahr. Allerdings wird die Leitung nicht durch ein Landschaftsvakuum
verlaufen und in anderen Regionen ebenfalls Spuren hinterlassen.
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